kernkompetenzen

Lebensraum Arbeitsplatz Kommunikation rückt in den Mittelpunkt:

Bezogen auf Entscheidungsfindung und auf Arbeitsabläufe werden Face-to-Face Kommunikation, Team- und Projektarbeit wichtiger denn je. Kommunizieren wird zur Haupttätigkeit im Büro. Deshalb bekommen Zonen und Bereiche für Kommunikation mehr Bedeutung und auch mehr Fläche. Bereiche wie Besprechung, Konferenz, Seminar, Workshop und Projektarbeit werden an Stellenwert gewinnen. Die Qualität des Arbeitsplatzes definiert sich über mehrere unterschiedliche Bereiche:
Licht Nicht ausreichende oder falsche Beleuchtung.
Folge: 13 % Fehlerquote bei Informationsaufnahme.



Allgemein anerkannt ist, dass die Beleuchtung wesentlich zur Qualität des Arbeitsergebnisses wie zur Arbeitsqualität beiträgt. Will man bei beidem einen zufriedenstellenden Stand erzielen, muss man sich Gedanken machen, welche Beleuchtung für den vorgesehenen Zweck geeignet d.h. gebrauchstauglich ist. An Büroarbeitsplätzen werden 90 % der Informationen über die Augen aufgenommen. Falsche Beleuchtung im Büro oder an Bildschirmarbeitsplätzen, mit ihren erhöhten Anforderungen an die Augen und das Konzentrationsvermögen bedeutet zusätzlichen Stress und Belastung. Die Beleuchtung beeinflusst somit in erheblichem Maß das Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Erfahrungsgemäß sind etwa 80 % aller Büroarbeitsplätze unzureichend ausgeleuchtet ohne dass dies im Einzelfall bewusst von den Beschäftigten wahrgenommen wird. Oft wird in diesen Fällen über allgemeine Befindlichkeitsstörungen wie z.B. regelmäßig auftretende Kopfschmerzen und Verspannungen geklagt. Wer Büroarbeitsplätze sicher, ergonomisch und gesund gestalten will, muss auf angemessene Lichtverhältnisse achten.

Die an Bildschirmarbeitsplätzen weit verbreitete Direktbeleuchtung mit Spiegelrasterleuchten galt bisher als das ergonomische Optimum. Dabei strahlen mehr oder weniger blendbegrenzt konstruierte Deckenleuchten den Arbeitsplatz von beiden Seiten tief an. Sind allerdings Deckenleuchten nicht exakt nach Norm positioniert und andere Gegenstände im Zimmer nicht durchweg mit matten Oberflächen ausgestattet entstehen Blendungen. Auch schmal geschnittene Räumlichkeiten verhindern die richtige Anordnung der Bildschirme zwischen zwei parallel zur Fensterfront verlaufenden Lichtbändern.

Neue Erkenntnisse verweisen auf ergonomisch günstigere Lösungen. Empfohlen wird eine Kombination aus indirekter gleichmäßiger Raumausleuchtung und geeigneter Arbeitsplatzbeleuchtung für die individuelle Lichtgestaltung.
Akustik Akustische und visuelle Störungen sind Stressauslöser.
Folge: Konzentrationsverlust, Minderleistung



Lärm im Büro ist ein entscheidender Stressfaktor! Bei Geräuschen relativ hoher Intensität und Informationshaltigkeit sinkt die Leistung. Insbesondere bei komplexen Aufgaben. Während sich ein hoher Geräuschpegel bei einfachen Tätigkeiten wie der Prüfung von Zahlungsanweisungen durch erhöhte Aufmerksamkeit kompensieren lässt nehmen Bearbeitungsdauer und Fehlerrate bei schwierigen Aufgaben zu. Darüber hinaus steigt das Erholungsbedürfnis bei steigender Lautstärke an.

In einem 5-tägigen Versuch an welchem 32 Versuchspersonen teilnahmen wurden unterschiedliche Bürotätigkeiten unter fünf verschiedenen Geräuschbedingungen simuliert. Die Versuchspersonen mussten Informationen prüfen, Texte produzieren, Rechenoperationen durchführen sowie Informationen sammeln und ordnen.

Im Ergebnis zeigt sich, dass bei zunehmender Komplexität der Aufgaben Geräusche mit relativ hoher Intensität (dBA 55 bzw. 70) und Informationshaltigkeit die Leistungen der Versuchspersonen beeinträchtigt wurden. Höherer Zeitbedarf und eine höhere Fehlerhäufigkeit waren die Folge.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass sich Aufwands-Ertrags-Kalkulation verschlechtert, weil mehr Zeit

- durch häufigere Kontrolle;
- häufigeren Neubeginn der Arbeiten;
- umständlicherer Vorgehensweise;

investiert werden musste, um die Aufgabenziele zu erreichen. Dort wo komplexe Arbeiten zu erledigen waren, tendierten die Versuchspersonen sogar dazu, die Bearbeitung der Aufgaben



unvollständig zu lassen oder ganz abzubrechen
 
Raumklima Gesunde Raumluft durch Wasserobjekte und Pflanzen:



Trockene Heizungsluft, schädliche Ausdünstungen der vielen Kunststoffe, die uns umgeben, verursachen eine hohe Arbeitsbelastung. Die Veränderung der Arbeitswelt können wir nicht aufhalten aber wir können dafür sorgen, dass wir uns in unserer Umgebung wohlfühlen.

Vor allem in den Wintermonaten führt zu niedrige Luftfeuchtigkeit zu gesundheitlichen Problemen. Je stärker geheizt wird, desto mehr Wasser kann die Luft aufnehmen. Da die Luft das Bestreben nach Sättigung hat, bedient sie sich jeder möglichen Feuchtigkeitsquelle auch die der Augen und Schleimhäute.

Das hat ausgetrockneten Nasenschleimhäute, Augenreizungen und Hautprobleme zur Folge. Die Leistungsfähigkeit sinkt, Viren und Bakterien können leichter in den Körper eindringen.

Die lebende Alternative zur technischen Luftbefeuchtung bieten Wasserobjekte und Pflanzen. Sie geben zu 97 % des Wassers an die Raumluft ab und können damit die Luftfeuchtigkeit um 10 – 15% erhöhen. Eine höhere Luftfeuchtigkeit bindet freie Stäube, da sich diese an die Wasserteilchen anlagern.

Viele Untersuchungen belegen, dass gesunde Raumluft Stress abbaut. Sie fördert die Konzentration und das Wohlbefinden. Zu einer nachhaltigen Verbesserung dieser Situation genügt schon der visuelle Kontakt mit lebendigen Objekten. Dieser Kontakt beeinflusst nachweislich Stressindikatoren wie Puls, Bluthochdruck im positiven Sinne.
 
Space-Clearing Verstopfte Schränke, Räume etc. haben etwas mit Ihrer Vergangenheit zu tun und beeinflussen die Zukunft.

Feng-Shui anzuwenden bedeutet mehr als nur Möbel zu rücken oder Windspiele aufzuhängen. Durch Ausmisten und Entrümpeln wecken Sie Ihre Lebenskräfte und machen die Wohnung/den Arbeitsplatz zur Quelle des Wohlbefindens.

Die Wechselwirkung zwischen Ihrer Wohnung / Ihrem Arbeitsplatz und Ihrem Leben läuft ab, ohne dass Sie es bewusst wahrnehmen. Praktische Tipps und Ratschläge, wie Sie sich vom überflüssigen Ballast trennen können, helfen Ihnen endlich frei von eigenen Altlasten zu leben und keine neuen anzusammeln.

Wie:

Loslassen alter Dinge und schlechter Gedanken. Nur wenn Altes geht kann Neues kommen. Im materiellen wie im energetischen Sinn.

Wann:

Am besten ist eine gewisse Regelmäßigkeit. Wenn ich etwas Neues kaufe muß etwas Altes dafür gehen. Wenn ich etwas Neues beginne, muss etwas Altes dafür beendet werden.

Günstig sind z.B. Umzug, Neuanfang, Geschäftseröffnung, Kauf eines Hauses oder einer Wohnung.